Samstag, 14. Dezember 2019

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Unser verunfallter 56/1 kommt nochmal kurz nach Hause.

Gestern konnten wir endlich unseren 56/1 nach Hause holen. Die Versicherung hat vor kurzem das Fahrzeug freigegeben und auch den Bescheid über die Höhe der Versicherungssumme der Gemeinde zukommen lassen. Nun werden noch einige Ausrüstungsgegenstände und Ladegeräte entfernt und das Fahrzeug dann durch die Gemeinde verkauft.

Es ist in einer gewissen Art und Weise bedrückend unseren „Büffel“ in diesem Zustand zusehen. Faszinierend wie doch eine emotionale Verbindung mit einem Feuerwehrfahrzeug entsteht. Mit diesem man so viele prägende Erlebnisse bei Einsätzen und Übungen im Feuerwehrdienst erlebt hatte, dabei waren natürlich einige schlimme aber auch natürlich viele schöne Momente. Zum Glück ist aber bei dem Unfall auf der A9, im vergangenen Juli, nicht mehr passiert. Alle Beteiligten haben sich schnell wieder erholt und leisten weiter Feuerwehrdienst.

Die Welt dreht sich weiter- so sind wir froh, dass es nun nach fast vier Monaten endlich ein wenig voran geht. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, nur wenige Tage nach dem der Bescheid der Versicherung eingegangen ist, Ende Oktober die Ersatzbeschaffung eines neuen Gerätewagen Logistik 2 „Modul Wasserversorgung“. Die Beschreibung des neuen Fahrzeuges ist von unserer Seite auch schon fertig. Aufgrund der Auslastung des Ausschreibungsbüros verzögert sich die Ausschreibung aber nun und auch die Aufbauhersteller haben weiterhin eine hohe Auslastung, so dass wir mit einer Lieferzeit von 1-1 ½ Jahren rechnen.

Leider fehlt uns das Fahrzeug bei Einsätzen schmerzlich, das Fahrzeug war für sämtliche THL-Einsatzstichworte als zweites Fahrzeug ausgerüstet und vor allem mit Ausrüstungsgegenständen für Unwetterlagen ausgestattet. Momentan nutzen wir für verschmutzte Schläuche und Gerätschaften und kleinere Materialtransporte einen von der Kläranlage geliehenen Autoanhänger. Die Indienststellung des zweiten Wechselladers am kommenden Wochenende entspannt die Lage nun etwas. Da wir nun wieder vorhandene sperrige Ausrüstungsgegenstände parallel mit den beiden überörtlichen Containern AB-Umwelt und AB-Wasserförderung transportieren können. Dies ist aber nur eine unhandliche Notlösung. So können wir ohne den Gerätewagen z.B. keine Aufträge autark an Einsatzstellen abarbeiten oder den AB-Wasserförderung bei der Verlegung der Schlauchleitung unterstützen.

Das größte Problem ist aber der Personaltransport. So müssen weiterhin Einsatzkräfte mit ihrem Privat PKW zur Einsatzstelle fahren und sind nicht sofort als diese zu erkennen. Viele dieser Einsatzkräfte verwenden Dachaufsetzer mit der Aufschrift „Feuerwehr im Einsatz“- bitte achtet auf diese Kennzeichnung und nehmt darauf Rücksicht.

Daher vielen Dank an den Bürgermeister und die Gemeinderäte, die sofort nachdem die Versicherung die Freigabe erteilt hatte, die Ersatzbeschaffung beschlossen haben. Alles weitere liegt jetzt nicht mehr in unserer Hand.

(06 Bilder)


 

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