Donnerstag, 11. August 2022

Retten Löschen Bergen Schützen | Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst: 112 | Stützpunktfeuerwehr Speichersdorf

  • Hilfeleistungskontingent in Rheinland-Pfalz

  • Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Speichersdorf im April 2022

  • Schweres Unwetter in Speichersdorf

  • Kurzinfo zur Beschaffung HLF 20 und GW-L2

  • Der etwas andere Kameradschaftsabend

  • Jahresabschluss der Jugendfeuerwehr

  • Geschenke für die Kinderfeuerwehr 🎁 🚒

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Speichersdorf im April 2022

In den letzten beiden Jahren leider Pandemiebedingt wenig Vereinsaktivitäten, starker Anstieg von Unwettereinsätzen, stabiler Personalstand bei Aktiven und Jugend und viele Neuerungen und Investitionen von rund einer Million Euro in die aktive Feuerwehr. Unter anderem auch anlaufende Planungen für ein Zukunftskonzept der Gemeindefeuerwehren und erste Überlegungen durch die Gemeinde, eine Drehleiter für das Gemeindegebiet Speichersdorf anzuschaffen.

Am 16.04.2022 fand nach zwei Jahren wieder die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Speichersdorf statt. Fast 70 Mitglieder, Bürgermeister Christian Porsch und zweiter Bürgermeister Rudi Heier, die Gemeinderäte Gernot Hammon, Karl-Heinz Sehnke und Wolfgang Hübner, sowie die Landkreisführungskräfte KBI Kerstin Schmidt und KBM Jürgen Küffner, waren in das Speichersdorfer Feuerwehrhaus gekommen, um die Berichte der Verantwortlichen aus den Jahren 2020 und 2021 zu hören.

Den Anfang machte 1. Vorstand Sebastian Koch, der leider Aufgrund der Pandemie von wenigen Vereinsaktivitäten in den vergangenen beiden Jahren berichten konnte. Nur ein kleines internes Sommerfest war im letzten Jahr möglich. Jedoch konnte er einen Ausblick auf nun endlich wieder mögliche Aktivitäten in diesem Jahr geben. So wird dieses Jahr das Johannisfeuer nach der längeren Pause wieder gehalten, unsere in den letzten beiden Jahren in Dienst gestellten Fahrzeuge und Gerätschaften eingeweiht und auch am Speichersdorfer Bürgerfest wird sich die Feuerwehr beteiligen. Der Feuerwehrverein beteiligte sich auch mit Eigenkapital an der Fahrzeugbeschaffung des HLF 20 im Jahr 2021.

Danach berichtete der 1. Kommandant Volker Hammon über die Aktivitäten der Einsatzabteilung.
Er konnte trotz der Einschränkungen der letzten beiden Jahre von einer positiven Personalentwicklung erzählen. So kamen insgesamt zehn Aktive hinzu, hiervon waren vier Quereinsteiger und aus der Jugend konnten insgesamt sechs Feuerwehrdienstleistende übernommen werden. Nur zwei Abgänge wurden verzeichnet, einer davon Altersbedingt.

Nach fast genau 50 Jahren Dienstzeit, musste Willi Kreuzer Aufgrund der Altersgrenze im vergangenen Jahr, in den wohlverdienten Feuerwehrruhestand gehen. Er war bis zum letzten Tag einsatzbereiter Atemschutzgeräteträger.

2020 wurde die Feuerwehr Speichersdorf zu 51 Einsätzen alarmiert, davon 37 technische Hilfeleistungen. 11 Brände, zwei Sicherheitswachen und einem ABC Einsatz. Insgesamt kam die Feuerwehr Speichersdorf 2020 auf 1566 Einsatzstunden.
Insgesamt wurden 2020 89 Übungen/Arbeitsdienste gehalten. Aufgrund der Pandemie mussten für Übungen, um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, die 85 Aktiven in mehrere Kleingruppen aufgeteilt werden, daher auch die hohe Anzahl der unterschiedlichen Übungen. Auch fanden mehrere Onlineübungen statt, die sehr gut angenommen wurden. So kamen 1144 Übungsstunden zusammen.

2021 wurde die Feuerwehr Speichersdorf zu 120 Einsätzen alarmiert, davon 110 technische Hilfeleistungen, sieben Brände, zwei Sicherheitswachen und ein ABC Einsatz. Insgesamt kam die Feuerwehr Speichersdorf 2021 auf 1971 Einsatzstunden.
Insgesamt wurden 2021 57 Übungen/Arbeitsdienste gehalten. Aufgrund der Pandemie, mussten auch 2021 wieder für Übungen, um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, die 85 Aktiven in mehrere Kleingruppen aufgeteilt werden. Auch fanden wieder mehrere Onlineübungen statt. Im vergangenen Jahr mussten auch die Einweisungen auf die beiden neuen Fahrzeuge erfolgen. Daher kamen stolze 1496 Übungsstunden zusammen.

Kommandant Volker Hammon hob mehrere Einsätze besonders hervor, so den tödlichen Wohnungsbrand Anfang 2020 in Kirchenlaibach, den massiven Anstieg an Unwettereinsätzen in beiden Jahren, wo vor allem die Einsätze in und um Bindlach und wenige Wochen später auch in Speichersdorf in Erinnerung bleiben werden. Auch nicht alltäglich war der Gefahrguteinsatz Anfang 2021 auf der Bundesautobahn 9, bei dem 30.000 Liter Aceton umgepumpt werden mussten. Auch bei der Flutkatastrophe im Sommer 2021 im Ahrtal entstanden Bilder die die beteiligten Einsatzkräfte so schnell nicht vergessen werden.

Im vergangenen Jahr, wurde wie schon mehrfach berichtet, auch der Abrollbehälter Wasser mit 10.000 Liter Löschwasser in über 4000 Arbeitsstunden in Eigenarbeit durch Sehnke Florian, Andre Hofmann, Walter Michael, Fichtner Jörg, Kettel Marian, Emmerig Christoph, Jonas Günthner und Ridder Nick selbst konstruiert und gebaut. Die Gemeinde beteiligte sich auch hier an den anfallenden Kosten. Der Abrollcontainer konnte schon in kürzester Zeit nach der Indienstellung bei vier Bränden im Landkreis Bayreuth eingesetzt werden.

In die beiden Berichtsjahre 2020 und 2021 fielen auch mehrere Fahrzeug- und Gerätebeschaffungen. So wurde durch die Gemeinde Speichersdorf 2020 ein Pulverlöschanhänger P250 ersatzbeschafft. Im Jahr 2021 folgten dann ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 und die Ersatzbeschaffung des 2019 verunglückten Gerätewagens. Außerdem wurde durch den Freistaat Bayern 2021 noch ein LKW-Multifunktionsanhänger, für das Flutmodul in Speicherdorf stationiert. Bei der Fahrzeugweihe wird hier noch näher auf die Beschaffungen eingegangen. Kommandant Hammon bedankte sich bei Bürgermeister Christian Porsch und dem Speichersdorfer Gemeinderat, dem Feuerwehrsachbearbeiter Dolata Paul für die unkomplizierte Umsetzung der Ersatzbeschaffungen, der finanziellen Unterstützung beim Bau des AB-Wassers und der hervorragenden Zusammenarbeit!

In Bezug auf die Digitalisierung weiterer Alarmwege, konnte der Kommandant von der Testphase der Handy-Zusatzalarmierung FF-Agent berichten, die vor einigen Wochen gestartet ist, diese funktioniere ohne Probleme. Auch das Infosystem im Feuerwehrhaus laufe nun über FF-Agent. Ebenso wurden für alle Fahrzeuge Tablets angeschafft, auf diesen auch die Einsatzinformationen abgerufen werden können.

Abschließend bedankte sich Kommandant Volker Hammon noch bei allen Aktiven, den Gerätewarten Jörg Fichtner und Doser Christian, bei den Fahrzeugwarten Gräbner Martin und Manuell, bei den Atemschutzverantwortlichen Dorsch Andreas und Lauterbach Peter, den Ausbildern Koch Sebastian und Jürgen Küffner, dem Jugendwart Andre Hofmann und seinen Betreuern, bei dem Verantwortlichen für die Kinderfeuerwehr Tobias Krodel, sowie bei seinem Stellvertreter Christian Schwarzer, für eine Vielzahl an geleisteten Stunden im Dienst der Feuerwehr Speichersdorf.

Im Anschluss des Berichts des Kommandanten wurden noch Abzeichen für die Jugendfeuerwehr und ein Zeugnis für die abgeschlossene Grundausbildung MTA übergeben. Der Kommandant und Jugendwart Andre Hofmann übergaben die Abzeichen für den Wissenstest in Bronze an Bäß Sebastian, Burucker Jonas, Graf Simon, Larkow Roman und Münch Luis. In Silber an Hänfling Julia, Hänfling Laura und Heindl Moritz. Die Urkunde für die höchste Stufe ging an Böhmer Kimi, Hofmann Vienna und Sendelweck Annika. Das Zeugnis über die abgeschlossene MTA konnte an Stefan Dittmann übergeben werden, der kurz vor der Einstellung der Landkreisausbildungen im Jahr 2020 noch seinen Abschluss machte.

Jugendwart Hofmann Andre begann seinen Bericht mit der aktuellen Anzahl an Jugendfeuerwehrmitgliedern. So besteht die Jugendgruppe Speichersdorf aktuell aus 17 Jugendlichen, hiervon fünf Mädchen und zwölf Jungs. Wie auch in der aktiven Feuerwehr berichtet er von einem soliden Personalstand, der Aufgrund der großen Anzahl an Nachrückern, aus der Kinderfeuerwehr, voraussichtlich auch in Zukunft stabil bleibt. Des Weiteren berichtete er von den Aktivitäten der vergangenen beiden Jahre, auch die Jugendfeuerwehr musste leider zeitweise den Übungsbetrieb vollständig einstellen und konnte aufgrund von Anordnungen auch nur langsam wieder beginnen. Umso einfallsreicher mussten die Ideen für die Ausbildung der Jugendlich bei Onlineübungen sein. Er sei froh das alle Jugendlichen am Ball geblieben sind und auch weitere Jugendlichen aus Ortsteilfeuerwehren aufgenommen werden konnten. Letztlich konnte Hofmann aber noch von den nun wieder startenden Aktivitäten berichten, so findet in den kommenden Monaten der Jugendleistungsmarsch statt und im Sommer sei wieder das Johannisfeuer und ein Berufsfeuerwehrtag geplant. Aktuell nehmen auch die Ü16 Jugendlichen an der wieder gestarteten Feuerwehrgrundausbildung MTA des Landkreises teil. Er bedankte sich bei seinem Betreuer Team das ihm mit Rat und Tat zur Seite steht.

Der Verantwortliche für die Kinderfeuerwehr Tobias Krodel konnte wie auch schon der Vorstand von wenigen Aktivitäten in den beiden Jahren berichten. Leider durfte vor allem im Bereich der Kinderfeuerwehr der Übungsbetrieb durchgehen nicht mehr aufgenommen werden. Erst vor ein paar Wochen fanden wieder Treffen der Kinderfeuerwehr statt. Hier waren leider nur 15 Kinder von einstmals 30 Kinder anwesend, er hofft das sich dies in Zukunft wieder einpendelt.

Der Bericht der Frauengruppe durch Katja Sehnke viel leider auch sehr kurz aus, allerdings mit positivem Inhalt. So konnten in den letzten beiden Jahren acht Taufen der Kinder von aktiven Feuerwehrmitgliedern besucht werden.

Kassierin Daniela Schmidt berichtete von einer soliden finanziellen Basis des Vereins, dies bestätigten auch die Kassenprüfer Willi Kreuzer und Eddy Fichtner. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte dann Einstimmig.

Bürgermeister Christian Porsch dankte der Wehr in seinem Grußwort für das große Engagement, die hervorragende Jugendarbeit und die Kreativität, die sich nicht zuletzt beim Bau des AB Wassers gezeigt hätte. „Ihr seid eine starke und gut ausgebildete Truppe“, unterstrich Porsch mit Blick auf die 85 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer. Die Gemeinde und der Gemeinderat stehe hinter der Feuerwehr, was sich insbesondere an den getätigten Investitionen in Höhe von rund einer Million Euro in den vergangenen beiden Jahren allein in die FFW Speichersdorf ablesen lasse. Eine Rekordsumme, wie Porsch betonte. Die Stützpunktwehr übernehme eine wichtige Aufgabe und biete Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde und darüber hinaus.
Derzeit mache sich der Gemeinderat unter Einbeziehung der Bürgerschaft intensiv Gedanken über die zukünftige Weiterentwicklung der Gemeinde. Dies mache auch vor den Feuerwehren nicht Halt. Porsch kündigte an, im Mai zusammen mit allen elf Ortsfeuerwehren ein sogenanntes Gemeindefeuerwehrkonzept anzugehen, um einen Fahrplan für die bedarfsgerechte Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren im Gemeindegebiet auszuarbeiten. Dazu gehöre auch, dass die Gemeinde und der Gemeinderat ergebnisoffen über die Stationierung eines Drehleiterfahrzeuges in Speichersdorf diskutieren. Zum Abschluss warb Porsch dafür, die Angebote gerade der Kinder- und Jugendfeuerwehr auch für Geflüchtete aus der Ukraine zu öffnen.

Vorstand Sebastian Koch bedankte sich nochmals bei allen Helfern rund um die Feuerwehr Speichersdorf und stimmte darauf ein, dass in diesem Jahr auch wieder mit Vereinsaktivitäten begonnen wird und hoffe auf eine rege Teilnahme nach der langen Durststrecke!

Aufgrund der Berichte und vielen Neuerungen in den letzten beiden Jahren, konnte die Jahreshauptversammlung dann nach fast zwei Stunden beendet werden.

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Hilfeleistungskontingent in Rheinland-Pfalz

Am Samstagabend kehrte das Bayreuther Hilfeleistungskontingent aus Stadt und Land aus dem Katastrophengebiet zurück, fünf anstrengende Tage lagen hinter den Helfern. Zusammen mit den Feuerwehren Bad Berneck, Trockau, Waischenfeld, Heinersreuth und einem Rettungstransportwagen des BRK Bayreuth bildete die Feuerwehr Speichersdorf den Logistik- und Rüstzug des Bayreuther Kontingentes. Auch die Schatzmeister des Kontingentes mit dem Kater Bayreuth 10/1 schlossen sich Tageweise zum Helfen dem Zug an. Unser erster Kommandant Volker Hammon wurde als Zugführer dieses Zuges eingesetzt.

Der Zug wurde im Ahrtal aktiv, vor allem in den Ortschaften Ahrbrück, Altenahr und Altenburg. Die Hauptaufgabe war in Altenahr bei einer Eisenbahnbrücke die dortigen Bagger zu unterstützen, die diese freiräumten. Der Schutt, der sich an dieser Brücke staute, verstopfte weiterhin massiv den Abfluss der Ahr. In dieser Schuttlawine wurden viele Gefahren angespült, unteranderem ca. 300 Gasflaschen, sechs Flüssiggastanks, eine Dieseltankstelle und mehre Heizöltanks, die durch uns gesichert und zum Abtransport vorbereitet wurden. Auch mehrere Fahrzeuge wurden dort beim Freilegen durch die Bagger gefunden und kontrolliert.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Freiräumen des Gehsteiges entlang der B267 zwischen Altenahr und Altenburg, um die Verkehrssituation zu verbessern. Auch mehrere Kanäle in Altenburg wurden freigeräumt und gespült, sodass zumindest etwas Regenwasser wieder ablaufen konnte. Auch Keller und Garagen wurden in Ahrbrück/Brück vom Schlamm befreit.

Diese kleine Zusammenfassung zeigt nur einen Teil der Arbeiten des gesamten Kontingentes und nur einen sehr kleinen Teil des Katastrophengebietes. Selbst Bilder können nicht beschreiben und aufzeigen, was dort passiert ist. Mit gemischten Gefühlen und Bildern, die wir nicht mehr vergessen werden, rückten wir am Samstag aus unserem Quartier in einem ehemaligen Fliegerhorst in Mendig ab. Es gibt noch viel zutun, zum Glück sind in der Region viele freiwillige Helfer unterwegs, die zeitweise auch uns unterstützten. Auch ein weiteres Kontingent der Feuerwehren aus dem Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab und der Stadt Weiden i.d. OPf. löste uns am Sonntag ab.

Nutzt bitte einen der möglichen Wege, um zu spenden. Die Katastrophe wird in der Region Narben für viele Jahre hinterlassen.

Wir wünschen allen weiteren Helfern und Betroffenen für die weiteren Aufgaben viel Kraft und Durchhaltevermögen!

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Schweres Unwetter in Speichersdorf

Ein schweres Unwetter mit knapp 200 Einsatzstellen in Bindlach vor 2 Wochen, da halfen wir als Löschzug Speichersdorf natürlich sehr gerne mit. Dass uns nur knapp 2 Wochen später selbst ein schweres Unwetter trifft, damit hätte bei uns keiner gerechnet.
Als der erste Alarm ging, machte ich mich auf den Heimweg von meiner Arbeitsstelle in Kemnath. Auf der B22 konnte man teilweise nur 30km/h fahren, da die Straßen komplett überschwemmt waren. Auf der Fahrt erreichten mich bereits zahlreiche Anrufe von Freunden, Bekannten und Firmen, die auf unsere Unterstützung warteten. In Speichersdorf angekommen hatte es schon wieder zum Regnen aufgehört. In diesen 10 Minuten hatte es 50l/qm geregnet. Für solche Wassermassen ist keine Kanalisation ausgelegt und so drückte es teilweise das Wasser durch den Kanal in die Häuser, teilweise aber auch durch Türen und Fenster. Andere bleiben mit ihren Fahrzeugen im Wasser stecken. Innerhalb von ca. 30 Minuten gingen 80 Einsätze bei uns ein. Einen solchen Einsatz habe ich in den letzten Jahren in Speichersdorf noch nicht erlebt.

Zusammen mit dem Abschnittsleiterfahrzeug aus Benk und unserem 11/1 bildeten wir sofort eine Einsatzleitung um die Einsätze geregelt abzuarbeiten. Dabei wurden mein Stellvertreter Christian Schwarzer und ich von KBR Hermann Schreck, KBI Kerstin Schmidt und KBM Jürgen Küffner, KBM Udo Müller, KBM Marco Kießling sowie KBM Udo Müller hervorragend unterstützt. Nachdem immer mehr Einsatzstellen gemeldet wurden, alarmierten wir sofort mehrere Löschzüge nach.

Schnellstmöglich haben wir Abschnitte mit besonders betroffenen Straßenzügen gebildet und diesen einzelnen Löschzügen zur selbstständigen Abarbeitung zugeteilt. Trotz allem konnten wir aufgrund dieser geballten Lage leider nicht überall gleichzeitig sein.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen eingesetzten Feuerwehren, bei der Feuerwehrführung und bei allen Feuerwehrleuten für die Unterstützung bei der Abarbeitung der Einsätze bedanken.

Zusammenfassend bleibt, die Unwetter werden mehr, wir werden uns darauf einstellen müssen und unsere Ausrüstung an die neuen Geschehnisse anpassen müssen. Was wir aber auch wissen, unser Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr und die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren im Landkreis und darüber hinaus ist sehr gut und wir können uns aufeinander verlassen.

Volker Hammon
Kommandant Feuerwehr Speichersdorf

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|| 📟 Einsätze #19-99 am 📅 24.06.2021 um ca.14 Uhr bis 21 Uhr || Großschadenslage || Unwetter, ca. 70 Keller unter Wasser, mehrere umgestürzte Bäume, vollgelaufene Unterführungen und überflutete Straßen || Gemeinde Speichersdorf ||

Die gezeigten Bilder spiegeln nicht das gesamte Ausmaß des Unwetters wieder, sondern zeigt nur Auschnitte aus den Aufgaben für die Feuerwehren an diesem Tag.

Eingesetzte Feuerwehren:
Feuerwehr Kirchenlaibach
Feuerwehr Stadt Creußen
Feuerwehr Weidenberg
Feuerwehr Kirchenpingarten
Feuerwehr Seybothenreuth
Feuerwehr Kemnath
Feuerwehr Warmensteinach
Feuerwehr Bad Berneck
Feuerwehr Höflas
Feuerwehr Benk
Feuerwehr Kirmsees
Feuerwehr Tressau
Feuerwehr Lienlas
Feuerwehr Windischenlaibach
Feuerwehr Zeulenreuth
Feuerwehr Haidenaab/Göppmansbühl

(22 Bilder)


Kurzinfo zur Beschaffung HLF 20 und GW-L2

Nach fast einem Jahr, nach der ersten Besprechung mit der Firma Schlingmann, fand Ende April die Rohbauabnahme in Dissen statt. Unsere beiden Kommandanten nahmen bei diesem Termin den Rohbau des Fahrzeuges ab und sprachen direkt am Fahrzeug die Lagerung der verschiedenen Geräte durch. Trotz der aktuellen Situation sind wir noch im Zeitplan und der geplante Auslieferungstermin ist nun Mitte Mai in der Kalenderwoche 20.
Eine chronologische Übersicht der Beschaffung des HLF20 kann man sich hier anschauen.

Momentan geht es Schlag auf Schlag, nach der Baubesprechung der Rollcontainer bei der Firma Günzburger Steigtechnik, ist nun die Rohbauabnahme des GW-L2 bei der Firma Walser in der Kalenderwoche 19, also schon nächste Woche geplant. Hier haben wir leider noch keinen genauen Auslieferungstermin.
Auch vom GW-L2 haben wir eine chronologische Übersicht zur Beschaffung, seit dem Verkehrsunfall auf der A9, leider haben wir vom GW-L2 aber noch keine Bilder.

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden

(02 Bilder)


Jahresabschluss der Jugendfeuerwehr

Am Dienstag, den 29.12.2020 hielt die Jugendfeuerwehr Speichersdorf ihre Jahresabschlussfeier ab. Leider konnte sie in diesem Jahr nicht so ausführlich stattfinden, wie die Jahre zuvor. Doch gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, dass der Kontakt zwischen den Jugendlichen und der Feuerwehr nicht abreist und somit wurde die Jahresabschlussfeier online durchgeführt.

Für den langen Abend wurde zu Beginn eine kleine Stärkung in Form einer Pizza bestellt. Diese wurde zusammen mit einem kleinen Schokoladenschneemann den Jugendlichen nach Hause geliefert. Um die Wartezeit zu überbrücken, wurde zusammen der Bilderrückblick des abgelaufenen Jahres angeschaut und verschiedene Feuerwehrtätigkeiten pantomimisch dargestellt.

Auch die Jugendsprecherwahl konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt ablaufen. So wurde eine anonyme Onlineabstimmung erstellt. Die bisherigen Jugendsprecher Anna Dorsch und Kimi Böhmer wurden abgelöst. Zum ersten Jugendsprecher wurde Vienna Hofmann gewählt und als zweite setzte sich Annika Sendelweck in einer Stichwahl durch.

Im Anschluss klang der Abend noch mit verschiedenen Spielen aus. So wurde viel geraten und geschätzt bei einem selbst erstellten Quiz über die Feuerwehr. Jeder Jugendliche hat einen digitalen Buzzer zur Verfügung gestellt bekommen, um die richtige Antwort zu geben. Bei einem weiterem Onlinespiel wurden den Jugendlichen verschiedene Feuerwehrbegriffe vorgegeben. Diese wurden von den einzelnen Teilnehmern abwechselnd gemalt und mussten von den anderen so schnell wie möglich erraten werden.

Abschließend kann man sagen, dass uns auch Corona die Freude an der Jugendfeuerwehr nicht nehmen kann, und wir das beste aus der Situation machen.

Eure Jugendfeuerwehr Speichersdorf
(MW)

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Geschenke für die Kinderfeuerwehr 🎁 🚒

Auch die Speichersdorfer Löschwichtel können sich seit April dieses Jahrs zu keiner Übung mehr treffen. Traditionell hätte am Samstag der Nikolaus die Kinderfeuerwehr besucht. Da dies Momentan nicht möglich ist, ist der Nikolaus bei den Kindern vorbeigekommen und hat für alle kleine Geschenke verteilt. Wir hoffen, den Löschwichteln mit Puzzles, Rätseln und Co über die Feuerwehr eine kleine Freude in dieser nicht einfachen Zeit machen zu können.

Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021, in dem wir uns hoffentlich wieder zu einer Löschwichtel Übungsstunde treffen können.🎄🌟

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Der etwas andere Kameradschaftsabend


Heute wurden fast 90 Brotzeiten und ein Dankesbrief mit Rückblick an unsere Aktiven und Alt-Aktiven verteilt, da dieses Jahr auch unser Kameradschaftsabend, der morgen hätte stattfinden sollen, leider ausfällt. Hier wird normalerweise auch das Feuerwehrjahr seit dem letzten Kameradschaftsabend zusammengefasst.

Wie jedes Jahr gibt es trotzdem einen Bilderrückblick für unsere Aktiven - nur diesmal Online. Unsere Kommandanten Volker Hammon und Christian Schwarzer bedanken sich in ihrem Brief bei allen Aktiven für ihr Engagement bei Übungen und Einsätzen. Hier wurden seit November 2019 trotz der Umstände 1545 Stunden bei Übungen und 1795 Stunden bei Einsätzen geleistet.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass wir trotz Corona seit Anfang des Jahres mit Marian Kettel, Bianca Veigl, Mario Schlicht und Lisa Dorsch gleich vier neue Aktive in unseren Reihen begrüßen konnten. Zudem wurden Anna Dorsch, Tina Dorsch und Luca Löwel aus der Jugendfeuerwehr in die Aktive Truppe übernommen. Willkommen bei uns!

Personalsorgen brauchen wir uns somit momentan keine zu machen. Durch die große Anzahl an Aktiven hätten wir Tag und Nacht selbst bei kleineren Einsätzen mindestens in Zugstärke ausrücken können. Da uns momentan immer noch ein Fahrzeug fehlt, können wir des Öfteren nicht mal alle Einsatzkräfte mitnehmen. Wir hoffen, dass sich diese Situation nächstes Jahr bessert. Die beiden in der Beschaffung befindlichen Fahrzeuge – HLF 20 und GW-L2 - sollen bis zum Sommer ausgeliefert werden. Die Rohbaubesprechungen für beide Fahrzeuge fanden bereits statt.

Leider fallen dieses Jahr auch die Ehrungen aus: Nick Ridder wäre für 10 Jahre aktiven Dienst geehrt worden, sowie Tobias Krodel, Daniela Schmidt, Tanja Scherm und Heiko Kettel für 20 Jahre. Diese werden aber auf jeden Fall nachgeholt.

Da dieses Jahr so gut wie alle Veranstaltungen ausgefallen sind, gibt es leider auch nicht mehr zu berichten. Wir hoffen, dass es im Laufe des nächsten Jahres wieder losgehen kann.
Wir wünschen euch allen eine gesegnete, gesunde und ruhige Adventszeit.

Eure Feuerwehr Speichersdorf

(03 Bilder)

Einsatzübungen, Garagenbrand

Schon im Juni wurde unsere Feuerwehr für Übungen in vier kleinere Gruppen aufgeteilt. Seitdem wurden ca. 40 Übungen mit den unterschiedlichsten Themen abgehalten. Vor fast drei Wochen mussten wir die Übungen aufgrund der steigenden Infektionszahlen aber wieder unterbrechen, um unsere Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden. Davor wurde aber noch an verschiedenen Abenden von ein paar Gruppen je eine Einsatzübung mit dem gleichen Thema durchgeführt.

Bei dieser Einsatzübung wurde ein Garagenbrand angenommen, hierzu nutzten wir unsere separat stehende Doppelgaragen auf dem Gelände des Feuerwehrhauses. Hier existiert auch ein innenliegendes „Treppenhaus“, um einen Brand im zweiten Stock zu simulieren. Mit der vom Feuerwehrverein finanzierten Nebelmaschine wurde der Brandrauch simuliert, und - wie man auf den Bildern sieht - eindrucksvoll der Brandrauch dargestellt.

Angenommen wurde ein Brand in der unteren Garage, der bei Schweißarbeiten ausgebrochen ist. Im oberen Stockwerk - über den Garagen - wurde eine Person vermisst. Zwei Atemschutztrupps gingen zur Personensuche und zur Brandbekämpfung in die verrauchte Garage. Parallel wurde die Löschwasserversorgung aufgebaut und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Auf einen Lüftereinsatz wurde verzichtet, um den Atemschutzgeräteträgern ein Üben bei „Nullsicht“ und mit der Wärmebildkamera zu ermöglichen. Auch ein paar „Gasflaschen“ mussten von den Atemschutzgeräteträgern aus dem Rauch geborgen werden. Ebenfalls wurde parallel die Atemschutzüberwachung geübt. Abschließend führten wir noch eine Abschlussbesprechung durch und stellten die Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges wieder her.

Wir hoffen das in ein paar Wochen wieder mit den Präsenzübungen angefangen werden kann, eine Onlinebesprechung der Gruppenführer wurde bereits wieder durchgeführt.

Bis dahin, trotzdem eine schöne Zeit und bleibt gesund!

(16 Bilder)

Übung Wasserförderung

Vergangenen Samstag übte wieder eine unserer Kleingruppen.

Mit begrenzter Personenzahl und unter Einhaltung aller erforderlichen Hygienemaßnahmen machten wir uns mit unserem Löschgruppenfahrzeug und Mehrzweckfahrzeug auf, um an einen Bach das ansaugen mittels Saugleitung zu üben. Dazu wurde diese zuerst gekuppelt und in Betrieb genommen. Parallel hierzu legte ein Trupp mit unserer fahrbaren Haspel eine 200m lange Schlauchleitung bis zu einem Waldstück. Hier wurde ein Feldbrand angenommen, welcher auf das Waldstück überzugreifen drohte. Es wurde eine Widerstandslinie mit 2 C-Rohren eingerichtet. Nachdem wasserhalt gegeben wurde, gingen wir noch auf das allgemeine Vorgehen bei Vegetationsbränden ein.

Zu guter Letzt wechselten wir noch unseren Standard Saugkorb der dazu dient keinen Schmutz mit einzusaugen gegen einen Sogenannten Schwimmsauger aus, welcher seit einigen Monaten in unserer Gemeinde stationiert ist. Dieser hat den Vorteil, das Wasser ca. 20 cm unterhalb der Wasseroberfläche anzusaugen, und dadurch sowohl den Schmutz der Wasseroberfläche als auch des Bodens nicht mit anzusaugen. Außerdem kann er auch bei geringeren Wasserständen, wie wir sie in den heißen Sommermonaten oft haben noch benutzt werden, da er auch schon ab 5cm Wasserstand funktioniert.

Nachdem wir diesen ausgiebig getestet haben, räumten wir alles zurück ins Fahrzeug, fuhren zurück ins Feuerwehrhaus und bestückten das Fahrzeug mit neuen Schläuchen.

(05 Bilder)


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